Die Herbstexpedition 1997 (30.10. - 4.11.) der
Schiffsarchäologen der fogesa führte an die kroatische Küste
zwischen Mosenice und Rovinj.
Erstes Ziel war die Betauchung eines bereits aus dem Vorjahre bekannten, jedoch noch nicht hinreichend identifizierten Wracks.Bei dem Schiff handelt es sich um einen Kombifrachter älterer Bauart (Jahrhundertwende?) der unweit der Küste auf ebenem Kiel in einer Tiefe zwischen 38 und 60 Meter liegt.
In Kroatien wird das Schiff als VIS ? angesprochen. Es soll 1944 infolge einer Wassermine gesunken sein. Bis zu einer eindeutigen Identifikation (Quellenarbeit und weitere Tauchgänge 1998) übernehmen wir diesen Namen.
Zweite Aufgabe war die Lokalisierung des Wracks des
Kriegsschiffes
welches als
TA 36 im Dienst der Reichskriegsmarine in diesem Küstenabschnitt
am 18.März 1944 auf eine Miene lief und sank..
Dank der freundlichen Unterstützung ortsansässiger Fischer gelang eine unerwartet rasche und mühelose Lokalisierung . Ein erster Tauchgang bestätigte daß es sich um die Stella Polare handelt. Eine große Überraschung stellte die Tatsache dar, daß das Schiff auf ebenem Kiel liegt und die Geschütze noch in ihren Verankerungen sitzen. Ein Problem stellt die große Tiefe des Wracks dar. Der außergewöhnlich schöne Mast beginnt bei einer Tiefe von 40 Metern. Die maximale Tiefe am Wrack dürfte bei ca. 70 Metern liegen.
Teilnehmer der Expedituion: Heinz Peter Vohl (Marinehistorische Betreuung) Uwe Geissler (Ausbilder) Richard Kühberger (Logistik und Bootsführer) Angelika und Jürgen Krausser Kati und Peter Wild